Dachs
 

Das Wirkungsprinzip ist denkbar einfach und folgt gleichermaßen technischen, ökonomischen wie ökologischen Prinzipien. Ein Mini-Blockheizkraftwerk produziert gleichzeitig Strom und Wärme. Das nennt man „Kraft-Wärme-Kopplung“.

Der Antriebsmotor wurde von Fichtel und Sachs entwickelt und gilt als äußerst langlebig. An den Motor angeschlossen ist ein Dynamo, der Strom erzeugt. Dieser wird entweder selbst verbraucht, oder zu attraktiven Konditionen in das Netz des Energieversorgers rückgespeist.

Anders als bei herkömmlichen Kraftwerken wird das „Abfallprodukt Wärme“ bei der Stromerzeugung aufgefangen und zu fast 100 Prozent genutzt. Ein Mini-BHKW, oder wie wir es nennen: der „Dachs“, ist deshalb besonders umweltfreundlich. Ein einziges der gerade einmal Waschmaschinen großen Exemplare vermeidet bis zu 30 Tonnen CO² Ausstoß.

Mini-BHKW funktionieren mit Mineralöl, Erdgas und neuerdings auch mit nachwachsenden Rohstoffen. So gilt Rapsöl nach gelungenen Versuchsreihen als der Treibstoff der Zukunft. Diesen Trend, der das ökologische Wirkungsprinzip der Blockheizkraftwerke nun vollständig abrundet, bestimmt Horst Degen mit.

Dachse eignen sich aufgrund ihrer Eigenschaften sowohl für die private, wie die gewerbliche Nutzung. Sie stehen in Eigenheimen, Doppelhaushälften, Miethäusern - in Burgen, Hotels, Gasthöfen, Kranken- und Autohäusern, Schwimmbädern,

Bäckereien, Metzgereien, Schulen, Seniorenheimen und Kindergärten, kurz: überall dort, wo kluge Köpfe rechnen, grüne Herzen schlagen und quantitative Mengen an Strom und Wärme parallel benötigt werden.

Die Anschaffung eines oder mehrerer Mini-BHKW werden vom Bund (über zinsgünstige Darlehen der KFW Bankengruppe) und dem Land Baden-Württemberg (Klimaschutz-Plus-Programm) gefördert, sowohl im privaten, wie auch im gewerblichen Bereich.